Nordkirche - NKB

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Unsere Geschichte

Die heutige Nordkirchenbibliothek wurde 1894/95 unter der Bezeichnung „Kandidatenbibliothek“ auf Initiative Georg Behrmanns (1846-1911), des damaligen Hauptpastors an St. Michaelis und Seniors der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Hamburgischen Staate, gegründet. Über ihren ursprünglichen Zweck als Fortbildungsinstrument für angehende Pastoren wuchs sie bald hinaus, so dass sie 1929 in „Landeskirchliche Bücherei“ umbenannt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Bibliothek überdies die Funktion, die Arbeit der Kirchlichen Hochschule Hamburg und dann des Fachbereichs Evangelische Theologie der Universität Hamburg zu unterstützen. 1957 bekam die Landeskirchliche Bücherei ihren ersten hauptamtlichen Leiter, der auch bibliothekarisch ausgebildet war. 1966 wurde sie – ihrer gewachsenen, über Hamburg hinausgehenden Bedeutung entsprechend – in „Landeskirchliche Bibliothek“ umbenannt. 1969 bezog sie auf der Grindelallee ein eigenes Gebäude. 2001 bekam sie den Status eines unselbständigen Werkes der Nordelbischen Kirche. 2005 musste der Standort an der Grindelallee aufgegeben werden. Damit verbunden war eine Reduktion des Bestandes sowie der Personal- und Sachmittel. 2008 erfolgte im Zuge des Hauptbereichsgesetzes die Eingliederung in den Hauptbereich 1 (Aus- und Fortbildung) als eigener Arbeitsbereich, 2011 die Übernahme der Nordelbischen Kirchenmusikbibliothek als eigene Abteilung. Infolge der Fusion der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (NEK), der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs (ELLM) und der Pommerschen Evangelischen Kirche (PEK) zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) heißt die Nordelbische Kirchenbibliothek seit dem 1. Juni 2012 Nordkirchenbibliothek. Standort ist seit Mai 2005 das Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg-Altona.